Antikriegstag: Politik muss Fluchtursache Krieg beheben!

01. September 2015  Allgemein

DIE LINKE. Karlsruhe lädt zu Aktionen am Antikriegstag (1.9.) fahne_taube_1ein:

Stoppt die Kriegspolitik der Türkei – Frieden im Nahen und Mittleren Osten – Rojava verteidigen!

Karlsruhe, Erbprinzenstraße/Ecke Herrenstraße, 17 Uhr Kundgebung

DGB und Friedensbündnis: Nie wieder Krieg – Schützt Menschenrechte!

Platz der Grundrechte, 17 Uhr Mahnwache, 18 Uhr Kundgebung

„Jeden Tag fliehen weltweit Menschen vor dem Tod aus Waffen, die u.a. in Baden-Württemberg produziert werden“, sagt Dirk Spöri, Landessprecher der LINKEN in Baden-Württemberg, anlässlich des Antikriegstags am 1. September.Dirk Spöri weiter: „Ebenso wie die deutsche Außenpolitik tragen auch deutsche Waffen erheblich zu kriegerischen Konflikten in der Welt bei. Statt dessen benötigen wir eine humane Flüchtlingspolitik, die das Ziel verfolgt, die Fluchtursache Krieg zu beheben. Das heißt ganz klar: Schluss mit deutschen Kriegseinsätzen und Schluss mit deutschen Waffenexporten!”

Gökay Akbulut, Landtagsspitzenkandidatin der LINKEN aus Mannheim: „Es ist eine Schande, dass unter SPD-Vizekanzler und Wirtschaftsminister Gabriel die Waffenexporte aus der Bundesrepublik weiter zunehmen, statt dass sie zurückgefahren oder gar gestoppt werden. Und es ist schockierend, wie skrupellos die Waffenschmiede Heckler & Koch mit dem Tod aus Baden-Württemberg Profit macht. Die Doppelmoral der Grünen, die selbst Parteispenden von Rüstungskonzernen wie Südwestmetall annehmen, ist unerträglich. Am Antikriegstag, dem Jahrestag des Beginns des zweiten Weltkriegs, laden wir die Bürger im ganzen Land zu öffentlichen Aktionen und Kundgebungen ein: für ein Ende der rigorosen Abschiebepolitik der Landesregierung, für Lebensperspektiven von Flüchtlingen im Südwesten und für ein Ende von Waffenexporten – für echte Friedenspolitik also.“