Danke an unsere Wähler*innen in Stadt- und Landkreis Karlsruhe und Baden-Württemberg

15. März 2021  Allgemein

DIE LINKE bedankt sich bei unseren Wähler*innen bei der Landtagswahl. Mit 3,6 Prozent haben wir unser Ziel, den Einzug in den Landtag, nicht geschafft.

In Karlsruhe haben wir zugelegt: Christina Zacharias erreicht im Wahlkreis Ost 6,9 (+ 2,1) und Anna Jahn im Wahlkreis West 6,7 Prozent (+ 1,8). Zusammen genommen haben 8.569 Wähler*innen in Karlsruhe DIE LINKE gewählt, 1.764 mehr als bei der Landtagswahl 2016.

Mit unseren Kandidat*innen Alena Schmitt (Bruchsal), Heinz-Peter Schwertges (Bretten) und Jörg Rupp (Ettlingen) konnten DIE LINKE leichte Zugewinne erzielen.

Wir danken auch allen Wahlkämpfer*innen für ihren großen Einsatz für DIE LINKE im letzten halben Jahr. Ohne euch wäre so ein Wahlkampf gar nicht möglich. DIE LINKE lebt von ihrer Präsenz in der Öffentlichkeit, vom Dialog mit den Menschen auf der Straße. In Zeiten der Pandemie war das nur unter sehr viel schwierigeren Bedingungen als sonst möglich.

Vor uns stehen die Bundestagswahlen. Wir packen sie zuversichtlich an. Mit unserer Politik der sozialen Gerechtigkeit, Umfairteilen und dem sozial-ökologischem Umbau der Wirtschaft, dem Kampf für Klimagerechtigkeit und für eine weltoffene Gesellschaft ohne Hass und rechte Hetze werden wir unser Bundestagsmandat in Karlsruhe erfolgreich verteidigen.

Interessant ist, dass Grüne, CDU, SPD, FDP und natürlich AfD allesamt Wähler*innen in Karlsruhe verloren haben. Das ist eine Quittung für eine Politik im Bund, Land als auch in der Stadt, die mit sozialer Gerechtigkeit, solidarischer Verteilung der Lasten der Krise oder mit Klimagerechtigkeit nicht viel zu tun hat. Korruption und Lobbyismus ist abwählbar!

Wir bleiben, was wir sind – frei von großen Konzernspenden – eine Partei, die von ihren Mitgliedern lebt und bestimmt wird. Wir freuen uns auf einen heißen Bundestagswahlkampf!DIE LINKE. Baden-Württemberg zum Landtagswahlergebnis

Sahra Mirow, Landessprecherin und Spitzenkandidatin der LINKEN. Baden-Württemberg, erklärt: „Wir haben unser Ziel leider verfehlt. Der Einzug in den Landtag ist uns mit 3,6 Prozent nicht gelungen. Aber wir konnten unser Ergebnis im Vergleich zu vergangenen Jahren erheblich verbessern und das ist gerade in einem Wahlkampf unter Pandemie-Bedingungen ein großer Erfolg. Vielen Dank an alle Wählerinnen und Wähler, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben.

Wir haben landesweit um 0,7 Prozent zugelegt. Dafür danken wir ganz besonders unseren Kandidierenden in den 70 Wahlkreisen und allen Wahlkämpfer:innen. Vielen Dank für euren Einsatz unter diesen schwierigen Bedingungen. Unser Einsatz in den letzten Monaten hat sich gelohnt. Wir haben viele Menschen von unseren Positionen überzeugt, wir haben viele Neumitglieder gewonnen und wir werden weiter für unsere Ziele kämpfen – innerhalb und außerhalb der Parlamente.”

„Wir haben auf die richtigen Themen gesetzt: Bezahlbarer Wohnraum, gute Arbeit und Bildung, sozial-ökologischer Umbau, eine flächendeckende Gesundheitsversorgung und der Kampf gegen Rassismus und für die Gleichstellung der Geschlechter. Uns ist es allerdings nicht gelungen, das eklatante Versagen der grün-schwarzen Landesregierung in diesen Bereichen deutlich zu machen. Egal welche Farben die kommende Landesregierung haben wird, wir werden ihr weiter genau auf die Finger schauen und auch außerhalb des Landtags Druck für soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit machen. Die nächste Herausforderung steht bereits vor der Tür. In der Bundestagswahl im September wollen wir ein gutes Ergebnis erzielen und unsere starke Landesgruppe mit sechs Bundestagsabgeordneten noch weiter ausbauen. Auch wenn wir unser Ziel bei der Landtagswahl nicht erreicht haben, wir erleben im Ländle gerade einen Aufschwung und mit diesen Zuwächsen sind wir für den nächsten Wahlkampf gut gewappnet.“