DIE LINKE fordert vom Gemeinderat Karlsruhe, den Klima-Notstand auszurufen – Karlsruhe bis 2030 emissionsfrei

03. Mai 2019  Allgemein

Die Karlsruher LINKE will, dass der Gemeinderat dem Beispiel von Konstanz und London folgt und den Klima-Notstand ausruft. Lukas Bimmerle dazu: „Die Klimakatastrophe lässt sich nur aufhalten, wenn jetzt energische Maßnahmen ergriffen werden. Der lokale Klimaschutz muss oberste Priorität erhalten, soll Karlsruhe vom Klima-Entwicklungsland zur emissionsneutralen Stadt bis 2030 werden.” Karin Binder will, dass “jedes Projekt zum Thema Energieerzeugung, Bauen, Wohnen, wie auch das Thema Verkehr künftig immer auf klimatische Auswirkungen für die Stadt geprüft wird. Mehr Grünflächen und Bäume sowie Ausbau des ÖPNV und der Fahrradnetze müssen Vorrang haben.” Der “Fridays for Future”-Aktivist Johannes Grözinger fordert: “Beschlüsse dürfen vom Gemeinderat nur gefasst werden, wenn Klimaneutralität gewährleistet ist oder durch gleichzeitige Ausgleichsmaßnahmen hergestellt werden.” DIE LINKE will im Gemeinderat erreichen, dass das Kohlekratfwerk RDK im Rheinhafen abgeschaltet und die Feinstaubentwicklung der MIRO neu untersucht und bewertet wird. Jetzt muss umgesteuert werden, weg von mehr Autoverkehr, fossiler Energieversorgung und Flächenversiegelung. Unser Ziel ist die klimaneutrale Stadt bis 2030.