DIE LINKE Karlsruhe fragt im Gemeinderat: Steigende Mieten und Wohnungsmangel in Karlsruhe: Landen Hartz-IV-Beziehende schneller in Schrottimmobilien?

03. Mai 2018  Allgemein, Karlsruhe

Wer auf Hartz-IV angewiesen ist, muss harte Lebenseinschnitte hinnehmen. Im Mietwohnungssektor ist er auf den unteren Standard beschränkt, oft auf Wohnungen in weniger günstigen Lagen. Die LINKE im Karlsruher Gemeinderat will von der Stadt wissen, was sie gegen das Abdrängen von Hartz-IV-Beziehenden in unzumutbare Wohnverhältnisse unternimmt.

Stadträtin Sabine Zürn und Stadtrat Niko Fostiropoulos fragen nach den Qualitätsstandards für Wohnraum von Hartz-IV-Beziehenden und wie dessen Einhaltung gesichert wird. Wohin können sich Hartz-IV-Beziehende wenden, wenn sie sich in einem Vermieter hilflos ausgesetzt sehen, wohin können sich Vermieter wenden, wenn sie mit Hartz-IV-Beziehenden Mieter/innen im Streit liegen? Was tut die Stadt, damit Hartz-IV-Beziehende mit Behinderungen bei einem erforderlichen Umzug eine Wohnung erhalten, deren Standard mit ihrer Behinderung vereinbar ist? „Wir wollen von der Stadt Auskunft darüber haben, in wie weit Hartz-IV-Beziehende über ihre materielle Notlage hinaus auf dem engen Wohnungsmarkt in Karlsruhe in benachteiligende Wohnverhältnisse abgedrängt werden“, begründen Zürn und Fostiropoulos ihre Anfrage an die Stadtverwaltung.

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