DIE LINKE schlägt vor: In die Zukunft investieren und in fünf Jahren deutschlandweit zum ticketfreien und kostenlosen ÖPNV.

21. Februar 2018  Allgemein

Eine ökologische und sozial gerechte Mobilitätsoffensive ist ohne weiteres finanzierbar, wenn der politische Wille da ist! Insgesamt belaufen sich die Kosten auf ca. 15 Milliarden Euro pro Jahr für flächendeckenden kostenfreien ÖPNV.  Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung (71 Prozent) wollen einen kostenfreien ÖPNV (aktuelle repräsentative Umfrage von infratest-dimap). Das ist nicht nur aus sozialen, gesundheitlichen und ökologischen Gründen sinnvoll, sondern auch in fünf Jahren machbar und gerecht finanzierbar.

Klar ist: es braucht einen erheblichen Ausbau des ÖPNV, die Kommunen und ÖPNV-Verbünde, die mit einem solchen Nulltarif starten, müssen erhebliche Unterstützung vom Bund bekommen und es braucht eine bessere Bezahlung der FahrerInnen und des Personals.

DIE LINKE schlägt dazu vor, dass in drei Phasen der kostenfreie ÖPNV realistisch und gerecht finanziert flächendeckend verwirklicht wird.

Zuerst eine Modellphase ab 2019 für zwei Jahre in 15 Städten mit besonders hoher Feinstaub-und CO2-Belastung. Weiter werden jährlich 8 Milliarden Euro

in den bundesweiten Ausbau und zur Verbesserung der Qualität der ökologischen Mobilitätsstruktur geleistet. Und es wird ein Bundesprogramm gestartet, dass allen Personen bis 18 Jahren, Schülerinnen und Schüler, Azubis und Hartz IV-Empfängern kostenfreie Benutzung von us und Bahn gewährleistet.

Ab 2020 wird im nächsten Schritt in möglichst vielen Kommunen der kostenfreie ÖPNV gestartet.

In der dritten Phase wird ab 2022 flächendeckend in Deutschland der kostenfreie ÖPNV gestartet.

 Hier geht es zum Vorschlag der Partei DIE LINKE und dem Finanzierungskonzept.

 Hier geht es zum Bericht der FAZ über unseren Vorschlag vom 21.02.2018.