DIE LINKE sorgt sich um Verhältnisse bei EDEKA-Südwestfleisch

11. Mai 2020  Allgemein

Im Rheinstettener Fleischwerk haben Beschäftigte mit gefälschten Papieren über ein Subunternehmen gearbeitet. Aber auch legal müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in engen Sammelunterkünften wohnen und werden in Kleinbussen zur Arbeit gefahren. Die LINKEN Kreisräte Arne Bachmann und Martin Behr sowie der LINKE Regionalrat Jürgen Creutzmann fordern eine sofortige Verbesserung der Wohnverhältnisse aller Angestellten auch über die Coronakrise hinaus. Weiter fordern sie, auch im Hinblick auf die bundesweit ansteigenden Covid-19-Fälle in Fleischbetrieben das Landratsamt auf, unverzüglich mit Corona-Tests bei Südwestfleisch zu beginnen, bevor Infektionsherde entstehen können. EDEKA sei auch bei Angestellten eines Subunternehmens für die Einhaltung der betrieblichen Fürsorgepflicht und der der Hygienestandards beim Infektionsschutz verantwortlich.