Die Renten sind sicher?

Am 04.07.2017 lud der Kreisverband Karlsruhe der Partei DIE LINKE zum Rentenaktionstag mit Matthias W. Birkwald, unserem rentenpolitischen Sprecher der Linksfraktion im Bundestag ein. Mit von der Partie waren ebenfalls unsere MdB Karin Binder und unsere Direktkandidaten zur Bundestagswahl für Karlsruhe-Stadt Michel Brandt und Karlsruhe-Land Klaus Huska.

Morgens wurde die Einrichtung Sozpädal e.V. (Sozialpädagogische Alternativen) und eine Wohngruppe wohnungsloser Frauen besucht. Mittags gab es angeregt Diskussionen zur aktuellen und LINKEN Politik beim LINKEN-Infostand auf dem Karlsruher Ludwigsplatz und abends füllte Birkwald den Saal der Scheune der Diakonie in Ettlingen. In seinem mitreißenden und Rentenvortag betonte Matthias W. Birkwald vor allem, dass die sog. „Riester-Rente“ komplett gescheitert sei und dass DIE LINKE stattdessen eine armutsfeste, steuerfinanzierte einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente von mind. 1050 Euro fordert . Bei der Riester-Rente würden leider nicht die Rentner*innen, sondern private Versicherungskonzerne profitieren. Auch müsse dringend das Rentenniveau auf 53% erhöht werden. Beispielhaft sei das Rentenkonzept Österreichs, wo die gesetzliche Rente viel stärker ausgebaut ist und höhere Rentensätze gelten, wo die Rentner*innen 14 mal im Jahr ihre Monatsrente ausgezahlt bekommen und deutlich früher als in als in Deutschland „Pensionist*innen“ ihren „Ruhegenuss“ im Alter genießen können. Kritisiert hat Birkewald, dass andere im Bundestag vertretene Parteien junge und alte Menschen beim Thema gegeneinander ausspielen. Dass sei völlig daneben, den DIE LINKE steht für ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen, egal ob jung, ob alt, ob mit Arbeit oder ohne!