LINKE fordert Stopp für Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen

10. September 2018  Allgemein

In Karlsruhe fallen ständig Wohnungen aus der Mietpreis- oder Belegungsbindung. Zwischen 1990 und 2016 hat sich so die Zahl der mietpreisgebundenen Wohnungen laut Angaben der Stadt von 11.950 auf 3.627 verringert. Zudem wurde 2015 für den Karlsruher Wohnungsmarkt für Eigentümer oder Mieter ein Fehlbedarf ca. 20.000 Wohneinheiten für den Berechnungszeitraum 2015 – 2030 festgestellt. Der Paritätische spricht von 10.000 fehlenden Wohnungen für Haushalte mit geringerem Einkommen auf Karlsruher Stadtgebiet. „Wir sehen, die Preise für Wohneigentum in der Stadt schießen nach oben, die Mieten ziehen nach. Die Mietpreisbremse ist das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt ist. In dieser Situation halten wir es für unabdingbar, dass der stets knappere Wohnraum in unserer Stadt vor der Umwandlung in Ferienwohnungen geschützt wird“, erklären die LINKEN Stadträte Sabine Zürn und Niko Fostiropoulos zu ihrer diesbezüglichen Anfrage an die Stadt Karlsruhe. „Wir wollen wissen, wie sich das Angebot der Ferienwohnungen in Karlsruhe entwickelt hat, wie es sich in der Stadt verteilt und ob die Stadt aktiv werden wird, die weitere Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen mit  einem entsprechenden Zweckentfremdungsverbot zu verhindern.

Hier geht es zur vollständigen Anfrage