LINKE im Karlsruher Gemeinderat: „Schlechte Aussichten für sozialen Wohnungsmarkt in Karlsruhe – die Maßnahmen der Stadt sind bei weitem nicht ausreichend“

25. Januar 2018  Allgemein, Gemeinderat, Karlsruhe

Laut dem Amt für Stadtentwicklung müssten in Karlsruhe bis 2030 etwa 20.000 neue Wohneinheiten entstehen, um von einem funktionierenden Wohnungsmarkt sprechen zu können. Das Karlsruher Wohnraumförderungsprogramm ist ein guter Ansatz, im Ergebnis ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Anzahl der Mietwohnungen mit Preisbindung geht weiterhin drastisch zurück. Bei steigenden Einwohnerzahlen und immer mehr Haushalten mit geringem Einkommen. Deshalb wollen wir jetzt von der Stadt eine aktualisierte Bestandsaufnahme zu Bestand und Preisentwicklung bei mitpreisgebundenen Wohnungen in Karlsruhe. Wir wollen von der Stadt wissen, wie sie die Preisentwicklung bei gefördertem Wohnraum beurteilt, von welchem Fehlbedarf an erschwinglichem Wohnraum die Stadt bis 2030 ausgeht und wie die Stadt Forderungen nach einer Wiederbelebung des sozialen Wohnungsbaus mit dauerhaft erschwinglichen Mieten beurteilt. Bisher sind alle Maßnahmen aus unserer Sicht völlig unzureichend“, erklären die LINKEN Stadträte Sabine Zürn und Niko Fostiropoulos zu ihrer Anfrage.

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