LINKE im Karlsruher Gemeinderat verwahrt sich gegen das Bestreiten einer akuten Wohnungsnot in Karlsruhe

20. März 2019  Allgemein

Die beiden LINKEN Stadträte Sabine Zürn und Niko Fostiropoulos nehmen Stellung: „Es fragt sich, was die beiden Stadträte Stefan Schmitt, parteilos, und Jürgen Wenzel, Freie Wähler, unter einer akuten Wohnungsnot verstehen. Zehntausende Obdachlose, die auf den Straßen Karlsruhes dahinvegetieren? Wir meinen, in einer sozialen Stadt darf es gar keine Obdachlosen geben. Wir gehen von einem sozialen Grundrecht auf erschwinglichen und menschenwürdigen Wohnraum aus. Immer mehr Menschen können sich auch in unserer Stadt aus finanziellen Gründen keine Wohnungen mehr leisten, die ihren Grundbedürfnissen entsprechen, zum Beispiel ausreichende Rückzugsräume für Kinder. Nicht nur Familien mit geringem, auch mit mittleren Einkommen geraten immer mehr unter existentiellen Druck, weil die Miete für ihre Wohnungen den Hauptteil ihres Haushaltsbudgets verschlingt; ebenso geht es älteren Menschen mit schmalen Renten. Man kann hier von einer verdeckten Verarmung sprechen. Mit ein paar dürren Zahlen aus dem Karlsruher Statistischen Jahrbuch lässt sich die soziale Realität nicht ehrlich einfangen, aber mit solchen Methoden lässt sie sich gut verleugnen.“ erklären die beiden LINKEN Stadträte Sabine Zürn und Niko Fostiropoulos.