Mehr Platz für Wohnen

bezahlbarer-WohnraumNeben den großen Themen Kombilösung und Sparpolitik baut sich schon lange ein weiteres auf. Die Einwohnerzahl von Karlsruhe steigt seit Jahren und wird weiter steigen. Was nicht mit steigt, ist das Angebot an Wohnraum.

In den meisten Umlandgemeinden sind mehr Wohngebiete ausgewiesen als absehbar benötigt werden. In Karlsruhe ist es genau umgekehrt. Die bisher für Wohnungsbau ausgewiesenen Flächen hinken dem Bedarf weit hinterher, während manches Gewerbegebiet als sogenanntes Filetstück auf Abnehmer wartet. Eigentlich müsste ein Ruck durch Stadtverwaltung und Gemeinderat gehen:

Neue Flächen für Wohnungsbau sichern, Wohnungen bauen, und davon ausreichend erschwingliche Mietwohnungen, viel mehr als derzeit. Sonst werden bald junge Familien und Menschen mit geringem Einkommen ins Umland abgedrängt. Das wäre der Anfang vom Ende des Anspruchs von Karlsruhe eine soziale Stadt zu sein.

Niko Fostiropoulos
Stadtrat Die Linke

aus: Stadtzeitung 08.07.16 – Stimmen aus dem Gemeinderat