LINKE kritisiert Eisenmann und fordert schnelles Handeln für die Schulen in Baden-Württemberg

25. Januar 2021  Allgemein

Christina Zacharias, Karlsruher Landtagskandidatin für DIE LINKE im Wahlkreis 27 dazu: „Kultusministerin Eisenmann hat es in den letzten Monaten nicht geschafft, die Schulen auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Fallzahlen vorzubereiten. Dass sie nun die Schulen öffnen will, offenbart ihr plan- und kopfloses Handeln. Fatal, dass Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen die Fehler von Ministerin Eisenmann nun ausbaden müssen“. Anna Jahn, Karlsruher Landtagskandidatin für DIE LINKE im Wahlkreis 28 fordert: “Um den Präsenzunterricht durch Klassenteilung sicher machen zu können, müssen mehr Lehrkräfte eingestellt werden. Ganzen Beitrag lesen »

Atomwaffenverbotsvertrag tritt in Kraft – Deutschland fehlt

18. Januar 2021  Allgemein

Am 22. Januar tritt der Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. DIE LINKE KV Karlsruhe feiert diesen Tag und gratuliert ICAN, der zivilgesellschaftlichen internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, für diesen Erfolg. 122 UN-Staaten haben den Vertrag unterzeichnet und mittlerweile 50 ratifiziert. Deutschland gehört bisher leider nicht dazu.

Christina Zacharias und Anna Jahn, Landtagskandidatinnen der LINKEN für Karlsruhe, erklärt dazu: „Karlsruhe hat 2019 den Städteappell von ICAN unterzeichnet. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Wir erneuern angesichts des Inkrafttretens des Vertrages diese Forderung. Wir rufen die Landesregierung in Baden-Württemberg dazu auf, sich Bremen, Berlin, Rheinland-Pfalz und Hamburg anzuschließen und den Vertrag zum Verbot von Atomwaffen ebenfalls zu unterstützen. Ganzen Beitrag lesen »

Schöne Feiertage und ein gesundes neues Jahr 2021

23. Dezember 2020  Allgemein

Unsere Karlsruher Gemeinderatsfraktion hat mit aktuellen Forderungen auf Plakaten für ein solidarisches und soziales Karlsruhe in die Haushaltsberatungen eingegriffen.

DIE LINKE wünscht allen Unterstützer*innen, Freund*innen und Genoss*innen schöne Feiertage und ein gesundes neues Jahr 2021.

 

2021 finden im März in Baden-Württemberg die Landtagswahlen statt, im September dann die Bundestagswahlen. Wir hoffen auf eure Unterstützung, denn nur gemeinsam können wir für eine sozial gerechte, klimagerechte, friedliche und solidarische Zukunft kämpfen.

Michel Brandt tritt wieder für DIE LINKE im Wahlkreis Karlsruhe-Stadt zu den Bundestagswahlen an

15. Dezember 2020  Allgemein

Am Montag, 14.12.20, wurde Michel Brandt, Bundestagsabgeordneter und Obmann der Linksfraktion im Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, erneut als Kandidat für DIE LINKE im Wahlkreis Karlsruhe-Stadt für die Bundestagswahl aufgestellt. Bei der Aufstellungsversammlung mit striktem Corona-Hygienekonzept im Tollhaus waren 50 Menschen anwesend. Die Aufbruchsstimmung für einen Politikwechsel war deutlich spürbar und kam in Grußworten von Sèan McGinley vom baden-württembergischen Flüchtlingsrat, Barbara Kistner vom Personalrat des Badischen Staatstheaters und Silke Falk von „Ende Gelände“ zum Ausdruck. Dies zeigt die Vielfalt der politischen Arbeit Michel Brandts als Abgeordneter in Karlsruhe, Baden-Württemberg und im Bundestag. Ganzen Beitrag lesen »

JRC Karlsruhe offensichtlich an Erforschung neuer Nuklearbrennstoffe beteiligt – Bundesumweltministerium nimmt Atomaufsicht nicht ernst genug

19. November 2020  Allgemein

Im Wahlkreis von MdB Michel Brandt wird derzeit das Joint Research Center (JRC) in Karlsruhe um den Neubau des Gebäudes “Flügel M” erweitert. Deshalb hat er eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung zum JRC gestellt.

Brandt: “Wie befürchtet wird damit ganz offensichtlich am Standort in Karlsruhe an Reaktortechnologien weitergeforscht, obwohl Deutschland aus der Nutzung der Atomenergie aussteigt. Zwar ist das JRC nicht unmittelbar an der Entwicklung neuer Reaktoren beteiligt, liefert aber erforderliches Wissen zu Kernbrennstoffen und Brennstäben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass das JRC in Karlsruhe Beiträge zur Entwicklung neuer Atomreaktoren, insbesondere der vierten Generation liefert.”

Der Umgang mit radioaktiven Stoffen in Forschungseinrichtungen sollte sehr genau geplant, begründet und dokumentiert sein. Dazu Michel Brandt: “Es ist erstaunlich, dass sich die Forschungseinrichtung ganz gezielt große Mengen radioaktiver Stoffe genehmigen lässt, die Bundesregierung aber nicht in der Lage ist, diese speziellen Forschungszwecken zuzuordnen. Es handelt sich schließlich nicht um Klopapier. Ich frage mich, ob das Bundesumweltministerium die Atomaufsicht ernst genug nimmt.”

Mitdenken statt Querdenken: Protest am Donnerstag, 19.11., gegen Querdenker-Demo 13:30 Uhr Schlossplatz Karlsruhe

18. November 2020  Allgemein

Solidarisch aus der Krise: Wahlkampfauftakt mit Bernd Riexinger und den Landtagskandidatinnen in Karlsruhe, Samstag, 21.11.2020, Stephanplatz ab 14:00 Uhr

18. November 2020  Allgemein

DIE LINKE wird am kommenden Samstag, 21.11.2020, mit einer Kundgebung ab 14 Uhr auf dem Karlsruher Stephanplatz ihren Landtagswahlkampf unter dem Motto “Für soziale Gerechtigkeit und Solidarität in den Landtag” starten. Prominenter Redner wird der Parteivorsitzende und Bundestagsabgeordnete Bernd Riexinger sein. Die Krankenpflegerin Christina Zacharias und die Industriemechnikerin Anna Jahn, beide Kandidatinnen der LINKEN in Karlsruhe, werden ihr Programm für eine soziale, ökologische und solidarische Politik für Baden-Württemberg vorstellen. Der Karlsruher MdB Michel Brandt wird die Kundgebung moderieren.

Die Kundgebung wird natürlich unter Einhaltung der Corona-Regeln mit Abstand und Maskenpflicht stattfinden.

Entsetzen über Medienberichte: Bussgeldern an Wohnungslose wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung und Hilfe für die Betroffenen

11. November 2020  Allgemein

DIE LINKE Fraktion im Karlsruher Gemeinderat und der Bundestagsabgeordnete und Obmann im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe fordern Aufklärung zu Bussgeldern an Wohnungslose wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung und Hilfe für die Betroffenen.

Mit Erschrecken mussten wir heute der Presse entnehmen, dass Wohnsitzlose, die gegen Coronaauflagen im öffentlichen Raum verstoßen, von den Karlsruher Ordnungsbehörden mit hohen Bussgeldern über mehrere Tausende Euro belegt würden und diese auch eingetrieben würden. Mitarbeiter*innen der Diakonie, die im Kontakt mit Obdachlosen, Wohnungslosen, Drogensüchtigen sind, berichteten über diese untragbaren Zustände. Auch mit den städtischen Ämtern sei man im Vorfeld im Kontakt gewesen und habe um eine gemeinsame Suche nach Lösungen gebeten. Ganzen Beitrag lesen »

Verfassungsgerichtshof urteilt: Landtag verletzt Recht auf Chancengleichheit – Änderung des Landtagswahlrechts aufgrund der Corona-Pandemie erforderlich

09. November 2020  Allgemein

Der Verfassungsgerichtshof Baden-Württemberg urteilte heute im Organstreitverfahren der Partei DIE LINKE, der Freien Wählern, der Partei, der Piratenpartei und der ÖDP gegen den baden-württembergischen Landtag, dass der Landtag das Landtagswahlgesetz an die Pandemielage anpassen muss. Da er das bisher unterlassen hat, verletzt der Landtag das Recht auf Chancengleichheit der klagenden Parteien. Weiter betont der Verfassungsgerichtshof, dass der Landtag seiner verfassungsmäßigen Pflicht zur Prüfung der Verhältnismäßigkeit des geforderten Unterschriftenquorums nicht nachgekommen ist.

Claudia Haydt, Landesgeschäftsführerin der Partei DIE LINKE. Baden-Württemberg, zu dem Urteil: „Das Urteil des Verfassungsgerichtshof ist eine schallende Ohrfeige für Innenminister Strobl und den Landtag. Für den Landtag ist es ein Armutszeugnis, dass der Verfassungsgerichtshof ihn auf den Ernst der Pandemielage aufmerksam machen muss. Der Landtag muss sich jetzt erklären, warum er seinen verfassungsmäßigen Aufgaben nicht nachgekommen ist. Der Vorwurf, trotz sich verschärfender Corona-Pandemie untätig geblieben zu sein und damit das Recht auf Chancengleichheit verletzt zu haben, wiegt schwer.“

Der Landtag ist jetzt aufgefordert das Landtagswahlgesetz schnellstmöglich anzupassen, um eine Ungleichbehandlung zu kompensieren. Bei einer Reduzierung des erforderlichen Unterschriftenquorums um mindestens 50% sieht der Verfassungsgerichtshof keinen Anlass für eine erneute verfassungsrechtliche Beanstandung.

Heute an der ehemaligen Synagoge in Karlsruhe – Gedenken an die Reichspogromnacht 9.11.1938 – auch nach 82 Jahren mahnt uns die Geschichte, immer gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Hetze aufzustehen.

09. November 2020  Allgemein