Proteste gegen AfD-Veranstaltung im KSC-Clubhaus

2015-gegen-rechte-hetzeAm Freitag, 23.10., plant die rechte AfD eine Veranstaltung mit dem Brandenburger AFD-Rechtsaußen Gauland eine Veranstaltung in der KSC-Gaststätte. Seit Bekanntwerden dieses Termins hagelt es Proteste, dass die AfD für ihre Hetze gegen Flüchtlinge die Bühne des KSC benutzt, u.a. von den Stadträten der LINKEN (s.u.). Der Südwestrundfunk und andere Medien vermelden nun, dass der Gastwirt der KSC-Gaststätte die Veranstaltung abgesagt hat. Auf der AfD-Webseite wird sie aber noch beworben. Es ist bisher unklar, ob diese an einem andere Ort stattfinden soll. Auch in Horb, wo die AfD ihren Landesparteitag am kommenden Wochenende abhalten will, sind die Rechten ungebetene Gäste. Auch hier vermehren sich die Stimmen aus der demokratischen Öffentlichkeit, dass rechter Hetze keinen Raum in der Stadt haben darf.

Hier die Pressemitteilung der Linken-Stadträte Sabine Zürn und Nico Fostioropoulus:

Das KSC-Clubhaus: Bühne für rechte Hetze?

Auf seiner Homepage empfiehlt der KSC dem Pächter des KSC-Clubhauses, der AfD keine Räume für ihre Veranstaltung am Freitag zur Verfügung zu stellen. Wir begrüßen das sehr.
Das KSC-Clubhaus haben wir bisher als Zusammenkunft von Fußballfans wahrgenommen. Nun soll es aber als Podium dienen für einen der rechtesten Flügelstürmer der AfD. Das zieht nicht nur dem KSC-Fan-Projekt gegen rechte Hooligans den Boden unter den Füßen weg. Die Fans, die Bürgerinnen und Bürger, auch der Gemeinderat und der Oberbürgermeister müssen sich fragen: Für was steht der KSC? Wir appellieren an das Präsidium und an den Präsidenten des KSC sich in aller Öffentlichkeit gegen diese Veranstaltung auszusprechen und alles dafür zu tun, dass auf dem KSC-Gelände kein Platz dafür ist. Auch der Oberbürgermeister sollte hier Flagge zeigen und sich dafür aussprechen, dass der KSC kein Standort für rechte Hetze sein darf. Diese Veranstaltung wäre nicht nur ein großer Schaden für den KSC und seine Fans – sie wäre ein großer Schaden für unsere ganze Stadt.