Solidarität mit den streikenden Postbeschäftigten

2015-07-04-Poststreik01In der vierten Woche streiken 32.000 Postler. Auch in Karlsruhe beteiligen sich Hunderte von Postbeschäftigten an dem unbefristeten Ausstand. Auslöser ist die Gründung von Niedriglohntochtergesellschaften für neue Paketboten.
Die Karlsruher LINKE-Landtagskandidatin Sabine Skubsch ist empört:
„Post-Chef Frank Appel verspricht den Aktionären den Gewinn von drei auf fünf Milliarden Euro im Jahr 2020 steigern. Bezahlt werden soll dieses enorme Gewinnversprechen mit dem  kompromisslosen Drücken der Lohnkosten. Einer der größten Postaktionäre ist der Staat. Die Regierungspolitiker müssen den gierigen Konzernchef an die Kette nehmen.“

Ständig verstoße die Deutsche Post AG gegen das Streikrecht, so ver.di-Mitglied Skubsch. Gesetzeswidrig werden Streikbrecher an Sonntagen eingesetzt. Die Deutsche Post AG lässt die Arbeitsverträge der befristet Beschäftigten, die an den Streikmaßnahmen von ver.di teilgenommen haben, zum 30. Juni 2015 auslaufen. Damit will die Post AG offenkundig streikende Kolleginnen und Kollegen einschüchtern.
Sabine Skubsch hat streikende Postler in Karlsruhe besucht und ihnen ihre Solidarität ausgesprochen.