Veranstaltung „Zuwanderung – Neue Herausforderungen für die Bildungspolitik“

Rosi Hein, Sabine Skubsch, Daniel Wunsch

Rosi Hein, Sabine Skubsch, Daniel Wunsch

Über „Zuwanderung – Neue Herausforderung für die Bildungspolitik“ sprachen MdB Rosi Hein, GEW-Bezirksvorstand Daniel Wunsch und Sabine Skubsch gestern in Karlsruhe.
Daniel Wunsch schilderte die Situation in Vorbereitungsklassen für jugendliche Geflüchtete.

Sabine Skubsch sagte: „Unter den Folgen der verfehlten Schulpolitik von 50 Jahre CDU-Herrschaft wird Baden-Württemberg noch lange leiden. Durch die ausgrenzende Schulpolitik wurden Schwachen Chancen genommen. Die CDU verweigerte auch den sogenannten „Gastarbeiter“-Kindern, die seit den 1970er Jahren einreisten, eine sinnvolle Förderung in den Schulen. Dadurch wurde eine ganze Generation von Migrantinnen und Migranten benachteiligt.
Jetzt muss in die Bildung richtig investiert werden. Davon haben alle was.

 Die Einführung von Gemeinschaftsschulen geht in die richtige Richtung. Sie wird aber von der grün-roten Landesregierung nicht konsequent genug gefördert. Ich trete für den schrittweisen aber konsequenten Abbau des selektiven Schulsystems in Baden-Württemberg ein. Das kann gelingen, wenn die Landesregierung dazu steht und nicht immer wieder vor der CDU kuscht, wie Herr Kretschmann das tut, und wenn Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen mitgenommen werden.“

Rosi Hein forderte, dass die Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) endlich befriedigt geregelt werden muss.