DIE LINKE steht hinter den Landesbeschäftigten

03. November 2021  Allgemein

Sahra Mirow, Landessprecherin der LINKEN. Baden-Württemberg, sagt zu den ergebnislosen Verhandlungen in der Tarifrunde der Länder: „Wir stehen hinter den Forderungen der Landesbeschäftigten und ihrer Gewerkschaften. Der Staat muss gerade in der Krise ein guter Arbeitgeber sein. Wir brauchen gute Leute in den Schulen, Unikliniken, in der Justiz und den Universitäten und müssen ihnen auch etwas bieten. Davon profitieren wir alle. Es ist daher unverständlich, dass die Arbeitgeber mit ihrer Blockadehaltung in dieser Situation Streiks provozieren. In Anbetracht der großen Herausforderungen, die die Beschäftigten seit der Corona-Pandemie bewältigen und einer Preisexplosion bei Lebensmitteln, Energie und Mietpreisen, sind die Forderungen der Gewerkschaften Ver.di und GEW absolut geboten.“

Sahra Mirow fährt fort: „Insbesondere mit Blick auf die Unikliniken ist die Haltung der Länder nicht nachvollziehbar. Nach über eineinhalb Jahren Pandemie hängen immer mehr Pflegekräfte ihren Beruf an den Nagel. Kein Wunder bei der fehlenden Wertschätzung und der dauernden Überbelastung. Anstatt die nächste Prämie ins Spiel zu bringen, braucht es dauerhaft eine gute Vergütung, planbare und zuverlässige Arbeitszeiten. Der Tarifvertrag ist dafür das richtige Mittel. Wir erwarten von der baden-württembergischen Landesregierung, dass sie sich ebenfalls hinter die Forderungen der Gewerkschaft Ver.di stellt.“